EIN ZIEL

Schlafend träume ich von einem neuen Anfang,
der mich meinem Ziel näher bringt,
zu halten was ich hab,
und mehr zu besitzen, was ich will,
und so schlafe ich weiter.

In den Träumen steh ich vor dem Ziel,
nur die Schere fehlt um zu schneiden das Band,
das hindert am ergreifen des Pokals,
der Gewinn und Sieg verspricht.

Noch vor dem Ziel strecke ich die Arme,
begehrend dem Besitz entgegen,
nur ein Band kann mich nicht hindern,
das Erreichen,
das Habenwollen zu erlangen - oder doch?

Es ist immer noch schlafenszeit,
Traumeswelt muß nicht Schaumeswelt sein,
es liegt in meiner Hand,
am Tage im Wachen,
zu ergreifen die Schere um zu trennen das Band.

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© copyright 1998 by ronald dollinger