DER REGEN IV (Der Gärtner)
Langsam ziehen weiße Wolken dahin,
ich schau in den Himmel, und seufze,
wieder kein Regen für die Blumen,
es ist schon lange her,
das fiel Regen in Mengen um zu nässen den Boden,
denn das gießen aus dem Schlauche und der Kanne,
reicht zum wachsen nicht.
Und so steh ich im Garten, und seufze,
schau zum Himmel, da seh ich,
vereinzelt graue Wolken,
die sich fern am Himmel, sammeln,
bäumen sich zu einem Felsen auf,
der näher und näher fliegt,
einzelne kleineTropfen
werden Vorboten eines Gewitters
und ich seufze nicht mehr,
fange an mich zu freuen,
endlich, endlich atmen meine Pflanzen auf.
© copyright 1998 by ronald dollinger