LEIDE
Ein Schrei gellt durch die Nacht,
es ist mein Schrei nach Dir, Du bist so fern,
Du bist nicht hier,
laut und tönend hallt es gegen Mauern
keiner hört ihn, nur ich werd taub.
ich leide bist du nicht da,
ich leide bist du da,
welcher Schmerz ist größer
ich weiß es nicht.
Du fehlst mir,
warum bist du nicht hier?
und kannst bleiben, immer bei mir?
Verzweifelt machte ich alles kaputt,
beendete etwas,
was keinen Anfang, kein Ende hat,
Mädel, ich schrei nach Dir
hörst du mich nicht?
erbarmst du dich nicht?
erhörst du mich nicht?
Sei nicht taub, sei nicht stumm,
nimm mich in deine Arme,
gib mir dein Herz,
meines hast du ja schon.
© copyright 1998 by ronald dollinger