GESPRÄCHE

Gespräche die wir führten,
ernst und heiter, über dies und das,
was so die Welt bewegen möge.
Ich zeigte Dir Wege,
Du gabst mir das Gefühl,
sie auch zu sehen, und zu verstehen.
Gespräche die wir führten,
nun muß ich erkennen,
daß auch Du den Weg der Mühe scheust.
Ich zeigte Dir das Leben aus Leid und Plage,
Mühsal bringt des Lohnes Preis.
Du siehst das Leben anders als ich dachte,
Spaß und Quatsch das muß her,
das ist aber leer.

Nun leb wohl, leb Dein Leben,
wie Du es siehst, leicht und seicht.
ich wünsch dir was Leb Dein Leben,
und lass mir meine Ruh,
geh deiner Wege , ich find meinen allein.
Nun geh dahin, ich will dich nicht hören,
nicht sehen, nicht riechen, nun geh.
Lebe, wie es dir gefällt,
bereits vergessen bin ich,
für dich und dein Herz.
Deine Wege sollen krumm werden,
dein Leben voll Leid, voll Mühe,
Steine sollen Dich zum Sturze bringen.
Was tatest du mir an -

Tränen, Gram und Schmerz mich plagten,
nun will ich es umgekehrt für dich,
leb dein Leben.
Nicht Wut, nicht Schmerz bewegen mich,
nur unendliches Leid, von Dir verursacht......

......... Du raubtest mir den Schlaf,
wartend auf dein Kommen,
wartend und wartend, raubtest du mir meine Ruh.
Aufgebaut hat ich mir mein Haus,
mühselig zusammengefügt,
Schichten und Balken von Ruh und Frieden,
bis du kamst in mein Leben,
und alles kam ins wanken.
Du hast mich verlassen ohne Abschied,
ohne Adieu, ohne Blick,
ohne Worte bist du gegangen und ich weiß auch warum -
Du willst Leben, Dein Leben voll Leben genießen,
darum hast du mich verlassen, und ich hasse Dich.
Schmerz soll Dir gegeben, damit Du fühlst was ich fühlte -
nur Du hast mich vergessen.
Das Band und ich leide immer noch,
versuchte zu zerreißen ein Band,
was geknüpft durch mich, stark, bindend,
ein Band, stärker als Launen, stärker als Triebe,
denn das ist wahre Liebe.

ich will nicht nehmen, ich will geben,
denn dieses Band geknüpft durch mich,
fesselt mich und bindet, an die wahre Liebe.
du kleines zartes Pflänzchen, bleib in meiner Näh,
mir zur Freude,dir zum Wissen
mach hinein in unser Band keinen großen Riß, denn wahr ist meine Liebe.

Eine Seite zurück

© copyright 1998 by ronald dollinger