ES WEHT DER WIND

Ein Mann, der sehnt sich nicht mehr allein,
und sucht Zweisamkeit,
und herbei es weht der Wind.

Ein Mann ,eine Frau,
die sich lieben und im Takt wiegen,
daraus entsteht ein Kind,
und es weht der Wind.

Die Familie ist geboren,
der Mann mit seiner Frau, und Kinder,
noch nicht verloren,
und nach wie vor weht der Wind.

Die Zeit vergeht, die Liebe verwelkt,
und mittendrin das Kind,
wobei immer noch,weht der Wind.

Ein Mann steht und schaut sich um,
Frau und Kind sind weg,
und wehen tut der Wind .......

Streit und Zank, fraß die Liebe,
der Alltag bracht`s,
und der wehende Wind.

Hinterlassen haben die drei,
nichts als Spuren im Sand,
für einen kurzen Augenblick,
bis alles wegweht, der Wind.

Und so beginnt alles auf ein neues,
und alle Leute denken sich groß,
dabei gibt es nichts,
als den wehenden Wind.

Und es weht der Wind,
rund um den Erdenball,
nichts hält lange stand,
wenn er weht ,der Wind.

Eines Tages sind verschwunden,
die Spuren der zankenden Leut`,
nur reine, offene Liebe,
läßt anhalten den wehenden Wind.

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© copyright 1998 by ronald dollinger