DA WACHT DER VATER
Da wacht der Vater, lauscht der Türe,
die sich nicht bewegt, Stunde um Stunde,
wie Tropfen fallen ohne End`,
kein Hauch, kein Ton,
alles herum ist Ruh`,
bis auf die Töne, aus der Ferne,
die dem Vater, das Wachsein der Nacht,
das Tanzen der Tochter,
das Vergessen der Pflicht,
um aus dem Reigen,
den Weg nach Hause, zum Vater hin,
-dem wachenden- zu zeigen.
© copyright 1998 by ronald dollinger